
Gute Einführung in Ecos Semiotik - Eco wurde dem breiten Publikum durch den Bestseller Der Name der Rose bekannt. Dass der Autor im Hauptberuf aber Professor für Semiotik an der Universität Bologna ist, ist wohl eher den wenigsten seiner Leser bekannt. Mit dem vorliegenden Buch, das man mittlerweile als Standardwerk für das Studium von den Zeichen betrachten muss, legte er 1968 eine umfassende Einführung in die Semiotik vor. Zwar ist die Darlegung nicht ausgereift, jedoch bekommt man einen guten Überblick über die Semiotik allgemein und über Ecos Theorie im Speziellen. So zeichnet diese sich besonders durch den interessanten Umgang mit den traditionellen dyadischen und triadischen Zeichenmodellen aus. Zwar ist der Nachfolger Semiotik. Entwurf einer Theorie der Zeichen wesentlich durchdachter, aber auch detailreicher, somit spezieller. Doch für einen Überblick über die Zeichentheorie sei vorliegendes Buch Einführung in die Semiotik empfohlen.
Semiotik leichtgemacht - Umberto Eco ist nicht nur ein berühmter Filmregisseur Der Name der Rose, sondern auch Kommunikationswissenschaftler. Als solcher hat er der Semiotik ein Standardwerk geschaffen, das allen Studenten der Linguistik, Literaturwissenschaft, der Philosophie und der Kommunikations- und Medienwissenschaften empfohlen wird. Semiotik ist die Erforschung der Kultur als Kommunikation. Dazu gehören Bilder, Sprachbilder und auch Zeichen. In seiner Einführung in die Semiotik geht der Wissenschaftler detailliert auf Probleme ein wie das semiotische Feld, die semiotische Schwelle, Signal und Sinn, die ästhetische Botschaft sowie Funktion und Zeichen. Eco zeigt, dass der zentrale Begriff der semiotischen Forschung, Struktur, seine epistemologische Begründung als Operationsmodell und Arbeitsinstrument der Semiotik erfährt. Er widerlegt den ontologischen Strukturalismus, indem er nachweist, dass die Struktur keine ontologische Realität hat, sondern nur Verfahrensinstrument der semiotischen Forschung sein kann. So steht nicht der ontologische Strukturalismus im Vordergrund, sondern es geht vielmehr um die Bestimmung der Grenzen und des Instrumentars der Semiotik überhaupt, der die Abgrenzung gegenüber dem ontologischen Strukturalismus auch weiterhin als eine zentrale epistemologische Aufgabe verbleibt. Besonders für Einsteiger ist dieses Buch gut geeignet, sich einen Überblick über die Materie zu verschaffen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)